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Briard - Blog

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Neue Freundinnen 4

Karina | 06. Oktober, 2008 22:34

Mit der kleinen Westemaus konnte man prima toben:

Die war echt kess:

Wieder rennen:

Guckt mal, was die mit mir macht:

Wir haben uns prima verstanden trotz des gewaltigen Grössenunterschieds:

Die werd ich auch heiraten:

Dann kam der an und unser Spiel war leider vorbei:

Und dann wollte Frauchen unbedingt Porträts von mir machen:

Die soll sich aber nicht einbilden, dass ich in die Kamera gucke:

Nun ist Schluss:

Und ganz zum Schluss haben wir noch Asta getroffen:

Ähm, als ich Asta kennengelernt habe, war ich etwas kleiner als sie Cool:

Und für dieses Foto fällt uns echt kein Kommentar ein, vielleicht aber euch?

Und dann hiess es Abschied nehmen, weil wir wieder nach Hause gingen:

War mal wieder ein superschöner Gassigang!

Euer Hoshi

Schutzbefohlen

Karina | 06. Oktober, 2008 10:15

Bei Welpen und Junghunden können immer wieder mal Situationen entstehen, die Angst oder gar Panik bei ihnen auslösen, ganz unvorhergesehen. Auch erwachsene Hunde sind davor nicht gefeit.

Für mich ist es enorm wichtig, dass ich jedem meiner Hunde schon in den ersten Tagen deutlich zeige, dass sie jederzeit Schutz bei mir bekommen, egal, was passiert ist, ob sie an einen Elektrozaun oder in einen Klettenbusch geraten, von einem anderen Hund ernsthaft attackiert, von einer wildgewordenen Mülltonne bedroht werden oder was auch immer.  Es wird zu einem Ritual, in dem sie sich bei mir zwischen die Beine legen, stellen, setzen, ich sie trösten und von der Gefahr abschirmen kann. Sie generalisieren, gerade auch durch die Rettungshundestaffel, dass Menschenbeine Schutz bedeuten, und wenn  sie in einer grossen Menschengruppe nicht schnell genug meine Beine finden, dann eben halt andere Menschenbeine.

Nichts fänd ich schlimmer, als wenn ein panischer Hund blindlings davonstürmt, auf die Strasse, in unbekannte Gefahren, sich verirrt, einfach weg ist. Meine Hunde suchen bei mir oder gegebenenfalls bei anderen Menschen Schutz.

Hoshi war gerade wenige Tage bei mir, als ich eines Spätnachmittags mit ihm alleine an der Elbe war. Er kam aus einem reinen Frauenhaushalt und kannte laute brüllende Männerstimmen gar nicht. Während wir am Ufer standen, kam ein Drachenboot die Elbe rauf, war noch weit weg, aber manche Drachenbootfahrer beschallen mit ihrer enorm lauten Stimmem das gesamte Elbtal. Hoshi geriet in blinde Panik und wollte über die Strassen nach Hause laufen. Da hab ich mich auf den (nassen kalten) Boden gesetzt, ihn zwischen die Beine genommen und alles voller Leckerli ausgestreut. Er beruhigte sich langsam und fing dann doch an, sie alle aufzusammeln. Als das Drachenboot an uns vorbeifuhr, war er schon recht entspannt und das Thema war für ihn  abgehakt.

Beim Welpentreffen, als wir seine Züchterin besuchten passierte folgendes: seine Halbschwester Jolle kackte einen Riesenhaufen in den Garten und tobte mit Hoshi weiter. Dabei passierte es, dass er mit dem gesamten Oberschenkel in diesem Haufen landete. Hoshi ist mit seinem Fell sehr, sehr eigen und laut schreiend kam er zu mir gelaufen, Herrchen neben mir stand günstiger als ich, also suchte er zwischen Herrchens Beinen Schutz Cool. Herrchen war mit seiner Hose auch sehr eigen, also mussten wir beide säubern.

Am übernächsten Tag bekam er beim eigentlichen Welpentreffen von einer erwachsenen Briardhündin richtig schwer auf die Mütze, weil er sich ihrem Auto näherte. Richtig laut schreiend kam er zu mir gerannt, durch 50 Menschen und 40 Hunde durch, damit ich ihn beschütze.

Beim verkorksten Welpenspiel in Radebeul kam er schutzsuchend zwischen meine Beine, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ist er in Kletten geraten oder piekst ihn ein Zweig an empfindlicher Stelle, kommt er zu mir oder auch anderen Menschen, damit das entfernt wird.

Ich finde dieses Verhalten wunderbar, denn es senkt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass ich je eine Suchaktion nach ihm starten muss.

Tja, und jetzt beim Hundetreff wurde er mehrfach von Gonzo attackiert bzw. schnitt er ihm immer wieder den Weg ab, war auch zwischen mir und Hoshi. Hoshi wusste sich nicht anders zu helfen als dass er zwischen die nächsten Menschenbeine flüchtete um sich zu schützen. Naja, war nicht besonders intelligent, dass es ausgerechnet die Beine von Gonzos Frauchen waren Cool.

Er hat sie auch schnell wieder verlassen und sie hat ihm dann sehr lautstark ellenlange Texte hinterhergebrüllt, Texte, die er eh nicht versteht und die er auch wegen der verstrichenen Zeit mit nichts verknüpfen kann ausser mit ihrer Person. Gonzo hat ihn aber immer noch nicht vorbeigelassen und weiter gegen ihre Beine gedrängt, was weitere Brüllerei hervorrief. Endlich kam er dann durch.

Ich wurde dann "Stunden später" noch am Auto abgepasst, um mir ellenlange Tiraden darüber anzuhören, wie unnormal mein Hund wäre, so was hätte sie ja überhaupt noch nie gesehen oder erlebt oder gehört, auch nicht von ihren zahlreichen Hunden, die sie schon gehabt habe. So ein unnormales Hundeverhalten hätte sie noch nie erlebt. blabla Und wenn sie umgefallen wäre, wäre Hoshi platt gewesen (stimmt allerdings) usw usf.

Naja, wenn man in einer grossen Gruppe mit 30 tobenden Hunden unterwegs ist, muss man damit rechnen, dass es zu Körperkontakten kommen kann oder? Und schau ich mir ihren Hund genauer an, ich hab ihn 2 mal erlebt, wundert mich auch so manches nicht mehr und schon gar nicht, dass sie schutzsuchendes Verhalten voller Bindung und voller Vertrauen nicht (er)kennt.

So, jetzt ist eure Neugier befriedigt Smile. Eure Meinung dazu?

Karina

 

2. Dresdner Hundetreff 5

Karina | 06. Oktober, 2008 09:35

Ich hab mich dann an die Berner Sennensennenhündin rangemacht:

Aber der Diego hat gestört:

Der Yukon mal wieder. Bisschen merkwürdig oder?

Mitten auf dem Weg:

Tut immer so, als wenn er kein Wässerchen trüben könnte:

Frauchen meint, die nächsten Fotos wären nur grenzwertig jugendfrei:

Immer wieder stiessen andere Hunde zu uns:

Live und in Farbe Cool:

Ein typischer Weimaraner:

Noch ein Zugang:

Und noch mal die Lady und sie ist noch immer zu haben. Sie ist übrigens gerade einer ungarischen Tötungsstation entronnen:

Und das hier ist die Abby, sie hat übrigens auch einen Blog, ist aber etwas schreibfaul Cool

Der Gonzo:

Was für ein Geknutsche:

Den hier fand Frauchen auch sehr hübsch, sieht aus wie ein Riesenjackrussell:

Später mehr!

Euer Hoshi

 
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