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Briard - Blog

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Meine Kumpels 1

Karina | 09. November, 2008 20:10

Heute morgen hab ich mich wieder wie (fast) jeden Sonntag Morgen mit meinen Kumpels getroffen. Eigentlich sollen ja alle Menschen pünktlich sein Tongue out, aber es gibt doch den ein oder anderen Langschläfer. Die Langschläfer werden bei uns hart bestraft, denn die Meute wird auf sie losgelassen (glaubt mir, es ist echt nur Zufall, dass ich wie der Rädelsführer aussehe Cool)

Und dann wollte ich, dass sich alle Hunde farblich zueinander passend in Zweierreihen aufstellen. Sah schon ganz gut aus:

Anna und Anuk passt auch:

Und jetzt mal alle Aussies in eine Dreiherreihe:

Nur, damit ihr nicht glaubt, dass ich noch immer umkippe:

Wehe, du pullerst meinem Kumpel Hajo auf den Kopf:

Ich hab erstmal meinen Kumpel Finn begrüsst:

Nelly schmiss sich gleich an den Neuen, an den Finnley ran:

Gekuschelt wird hier aber nicht:

Auf ihn mit Gebrüll:

Artistische Höchstleistungen:

Dass man das diesen Herbst so trägt, hab ich euch ja schon erzählt:

Wie es weiterging erzähl ich später!

Euer Hoshi

Maulkorb-/Beisskorb-Tragen

Karina | 09. November, 2008 18:11

Als Rettungshund in Ausbildung muss man frühzeitig lernen, einen Beisskorb geduldig zu tragen. Schon im Eignungstest und auch später bei den Trageübungen in der Prüfung wird der Beisskorb verlangt.

Für Rettungshunde kann es immer mal Situationen in ihrem Leben geben, wo im Einsatz der Beisskorb gefordert ist, wenn sie z.B. mit mehreren fremden Hunden in einem Hubschrauber fliegen. Aber generell ist es eigentlich für jeden Hund sinnvoll, den Beisskorb zu kennen und zu dulden, sei es bei Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Tierarzt.

Klein Hoshi liebt seinen Beisskorb und so hab ich es aufgebaut:

Hoshi kurz warmgeclickert und dann einfach den Beiskorb hingehalten. Bewegte er seine Schnute in die Richtung: Click und Würstchen. Dann gab es erst den Click, wenn er seine Schnute in die Öffnung hielt und so hab ich es immer weiter gemacht.

Als er seine Schnute bis zum Anschlag drin hatte, hab ich die Zeit bis zum Click weiter verlängert. Zur Zeit (auch das haben wir ein wenig schleifen lassen Cool) bekommt er den Click erst, wenn seine Schnute bis zum Anschlag ca. 10-15 Sekunden ruhig im Beisskorb ist.

Wenn der neue bestellte Beisskorb da ist (der alte wird langsam etwas eng), wird dann, wenn wir bei guten 20 Sekunden sind, ein Helfer für wenige Sekunden die Riemen zu machen (Clickverschluss) und ich werde gleichzeitig vorne durch das Gitter weiter Würstchen nachstopfen. Und das wird zeitlich immer langsam weiter ausgedehnt.

Das heisst, ich werde beide üblichen Methoden kombinieren.

Man kann es entweder komplett clickern oder nimmt einen Beisskorb mit grossen Gitterlücken (notfalls mit der Schere nachhelfen) und stopft dadurch immer wieder Leckerlis rein oder man kombiniert es.

Wichtig ist, egal bei welcher Methode, dass der Hund den Beisskorb positiv besetzt. Dann wird er bei längerem Tragen maximal ein wenig lästig sein, den Hund aber in einer Stresssituation nicht noch zusätzlich aus der Fassung bringen.

Vorsicht vor diesen Beiskörben, die aus einer Nylonschlaufe bestehen. Ich halte sie bei einem Tragen von länger als 2-3 Minuten für tierschutzrechtlich relevant! (Jeffis Beisskorb auf dem Foto ist ein Fake, denn er ist einige Nummern zu gross und Jeffi kann sein Maul damit relativ normal öffnen Cool)

Karina

Momente 12

Karina | 09. November, 2008 10:08

Ein wichtiger Teil der Rettungshundeprüfung ist der Gehorsamsteil, früher sagte man Unterordnung dazu. Ist bei uns so ähnlich wie in der Begleithundeprüfung, aber der Leinenteil ist bei uns weggefallen, es wird alles ohne Leine gemacht und es gibt das Steh aus der Bewegung und das Voran. Und in der Gruppe sind 2 fremde Hunde drin.

Beim Fuss sollte der Hund auch bei Tempowechsel und in Drehungen und Winkeln immer direkt beim Hundeführer sein:

Idealerweise am linken Knie kleben:

Und er sollte aufmerksam und freudig gehen:

Jeffi kann sein Voran gar nicht abwarten:

Jeffi beim Sitz aus der Bewegung, während Nelly abliegt und ihr Frauchen die ganze Zeit ausser Sicht ist:

Jeffi beim Platz aus der Bewegung:

Grundstellung:

Atli auf dem Weg in die Gruppe mit fremden Hunden:

Zum Schluss müssen die Hunde auch noch durch den Hundeführer und durch einen Fremden je 20 m weit getragen werden:

Ist für die meisten Hunde keine Lieblingsübung Cool

Und die Prüfer passen ganz genau auf, dass auch alle seine Richtigkeit hat:

Bald gehts weiter!

Euer Hoshi

 
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