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Briard - Blog

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Redriver

Karina | 14. Dezember, 2008 22:33

Da schaut Frauchen nichtsahnend auf die Homepage der lokalen Tageszeitung und was muss sie da lesen?

Golden Redriver ist man ja schon gewohnt, aber Flate Redriver schiesst wahrlich den Vogel ab! Auch wenn die beiden Hunde nur Randfiguren einer tragischen Story sind, ein klein wenig mehr Recherche täte so manchem Journalisten gut.

Es heisst RETRIEVER, ihr Deppen! Diese Rassen sind in Deutschland hinlänglich etabliert. Und es heisst nicht Flate Redriver, sondern Flat Coated Retriever. Traurig genug, dass "Golden Redriver" bei Google immerhin 1840 deutschsprachige Treffer ergibt, ein "Züchter" hat diese Marktlücke bereits erkannt. "Flate Redriver" ergibt immerhin keinen einzigen Treffer.

Euer Hoshi

Kein echter Briard?

Karina | 14. Dezember, 2008 21:18

Frauchen hat es schon immer befürchtet, ich bin gar kein echter Briard Tongue out. In der aktuellen UR (Unser Rassehund, die Zeitschrift des VDH) gibt es ein Rasseporträt des Briard.  Und in dem Porträt steht, dass der Briard eine gewissen Reserviertheit gegenüber Fremden hat. Ich glaube, meine Angewohnheit, Fremde zu küssen, fällt nicht unter Reserviertheit. Und da steht auch, dass Briards von ihrem Bewegungsablauf her, leichtfüssiges über den Boden Gleiten, an eine Grosskatze erinnern. Frauchen überlegt nun, ob Stachelschweine eigentlich auch zu den Grosskatzen gehören.

Briards sind auch ansprechende Erscheinungen, zählt chronisch klitschnasses Fell mit Schlammsprenklern auch dazu? Ist das ansprechend? Allerdings steht da auch, dass Briards begeistert Unsinn machen, das haut hin Cool.

Also bin ich nun ein echter Briard oder doch nicht? *grübel*

Euer Hoshi

8. Dresdner Hundetreff 2

Karina | 14. Dezember, 2008 14:41

So, weiter gings an den Schafen vorbei und ich hab sie sicherheitshalber schon mal gezählt:

Yukon hingegen konnte sich nicht entscheiden

was er nun eigentlich machen will:

1, 2, 3, drunderttausend Schäfchen:

Dann waren wir an den Schafen vorbei und es ging bei mir weiter, während die anderen auf ihren Ball warteten:

Und was ging weiter? Ich erzähl am besten von ganz vorne! Als wir pünktlich warteten bis es endlich zum Spaziergang losging, kamen auch einige Hunde dazu, die ich noch nicht kannte, u.a. eine blonde Labradorhündin. Die hat mich am Treffpunkt gar nicht weiter interessiert. Und als wir losgingen, passierte es, der erste Rüde (ich nenne keinen Namen, aber er hiess nicht Hoshi) fing an sie zu belästigen und zu vergewaltigen. Diese Hündin hat nämlich ein Problem, wie viele Labradormädels, sie riecht ständig wie 10 Hündinnen an den Stehtagen, ob durch eine chronische Vaginitis oder durch eine Zuchtlinie mit Östrogenüberschuss wissen wir nicht. Tja, und das war dann das Startsignal, ich hab es mir abgeschaut und mitgemacht Frown. Frauchen war in diesen 30 min nur damit beschäftigt, mich entweder von der Hündin runterzujagen oder aufzupassen, dass die anderen Rüden mich nicht verprügelten, weil ich ihnen in die Quere kam. Die Hündin tat Frauchen entsetzlich leid, sie wurde nahezu ununterbrochen vergewaltigt, grob in den Matsch geschmissen und sie hat sich überhaupt nicht gewehrt, sie hat völlig aufgegeben. Es war ein Bild des Jammers!

Und da hat Frauchen sich entschlossen, mit mir umzukehren.

1. hatte dadurch die Hündin einen Belästiger weniger.

2. gehen wir dahin, um uns zu entspannen. Frauchen findet aber Gassigänge, bei denen sie mich ununterbrochen reglementieren muss, sei es durch ständige (!) Abbruchsignale oder eine Leine alles andere als entspannend! An solchen Gassigängen/Hundewanderungen nehmen wir aus Prinzip nicht teil.

3. hatte Frauchen keine Lust darauf, dass ich von einem der Rüden ernsthaft auf die Mütze kriege.

Es ist nun mal einer der stärksten Triebe, wenn nicht sogar der stärkste und ohne Not muss ich dem nicht ausgesetzt werden. Immerhin hat Frauchen sich gefreut, dass sie mich fast immer verbal runterbekommen hat. Hat aber immer nur wenige Sekunden angehalten, denn die Hündin stellte sich immer wieder sofort mit dem Hinterteil vor mich, sie ging gar nicht weg.

Für uns stellt sich nun die Frage, ob man als Halter einer solchen Hündin dieser wirklich einen Gefallen tut, sie in einer Gruppe potenter Rüden mitlaufen zu lassen, die sie ununterbrochen belästigen und vergewaltigen. Die Hündin war in Mimik und Gestik schon sehr erstarrt, teilweise in der erlernten Hilflosigkeit, was das Ende jeder Hundeseele bedeutet.

In dem Moment, wo mir solche Hundetreffs keinen Spass mehr machen, würde Frauchen nie mit mir dahin gehen. Dojan hat solche Treffs gehasst, es hat leider ein wenig gedauert bis Frauchen das gemerkt hat und es wäre blanke Tierquälerei gewesen, Dojan solchen Treffs dann auszusetzen.

So, nun wisst ihr, warum wir umgekehrt sind. Was hättet ihr gemacht? Wie ist eure Meinung dazu?

Es war aber nicht so, dass der Rückweg besonders langweilig war Cool, wir sind ja noch ein 2. mal an den Schäfchen vorbeigekommen:

Jedenfalls gibt es auf den Elbwiesen keine Kletten mehr Cool:

Ich hab die alle ganz genau gezählt und man konnte es bei mir im Kopf richtig arbeiten sehen, als ich den bissigen Zaun gegen das Schäfchensortieren gegeneinander abgewogen habe Cool. Hütehund bleibt Hütehund!

Und weil Frauchen nun keine Hunde knipsen konnte, hat sie halt Schäfchen geknipst:

Der aktuelle Weltmeister im Klettensammeln:

Für die mehr oder minder heimlich mitlesenden Schäfchenfans Cool:

Schafe sind doch auch ganz hübsch oder?

Was wir auf dem Rückweg erlebt haben erzähl ich euch später!

Euer Hoshi

 
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