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Briard - Blog

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1. Hundewanderung 4

Karina | 01. Mai, 2009 10:01

Es geht weiter! Oh, was ist da denn Tolles?

Wie lecker:

Und los:

Kleine Konferenz:

Und dann kamen wir an dieser verwunschenen Lichtung vorbei:

Lud ein zum Rennen:

Nee, da gibts bestimmt keine Zecken:

Echt nicht:

Und weiter:

Nicht so weit weg laufen:

Aber mit mir als Bodyguard kann dir nix passieren:

Bisschen mit Hanka gerannt:

Bisschen mit Rita gerannt:

Und dann hab ich was echt Tolles entdeckt:

Später mehr dazu!

Euer Hoshi

Training in der Nacht

Karina | 01. Mai, 2009 01:34

Für einen Rettungshund in Ausbildung kann das Training auch mal mitten in der Nacht stattfinden. Wichtig ist es nämlich, mit allen möglichen und unmöglichen Opferbildern konfrontiert zu werden. Heute Nacht standen Schnapsleichen auf dem Programm, denn als Frauchen gesehen hat, was hier heute Nacht auf den Strassen los ist, sind wir ausführlich Gassi an der Elbe gegangen. Überall standen und torkelten und sassen, meistens in Horden, Besoffene Betrunkene herum und sowas kannte ich ja noch gar nicht. Frauchen hat mich frei rumlaufen lassen, damit ich ordentlich gucken und schnuppern konnte. War auch sehr spannend und ich weiss jetzt, wie Menschen auch sein können. Cool Und wenn die da standen und rumpissten, hab ich mich daneben gestellt und zugeguckt, aber auf blöde "Fass"-Rufe hab ich nicht reagiert Tongue out. Auf dem Rückweg kam aus dem Nachbarhaus eine sturzbetrunkene Frau heraus, die schräg gegenüber wohnt. Wir haben gesehen, dass sie ständig hinfiel, extrem torkelte und die mekrwürdigsten Geräusche von sich gab. Die war mir richtig unheimlich. Langsam gingen wir hinterher. Endlich hatte sie ihre Haustür erreicht, war aber nicht mehr in der Lage, die Tür aufzuschliessen und unter weiteren merkwürdigen Geräuschen sank sie zu Boden. Da wollte ich überhaupt nicht hin, so unheimlich war mir das, aber Frauchen hat mich einfach angeleint und mich hingelockt, denn sie meinte, wir müssten der helfen. Bei den milden Nachttemperaturen könne sie zwar nicht erfrieren, aber trotzdem. Sie war auch sehr, sehr dankbar über unsere Hilfe und Frauchen hat ihr die Haustür aufgeschlossen und sie zu ihrer Wohnung geleitet. Frauchen hat kurz überlegt, ob sie Hilfe holt, aber da die Frau gut ansprechbar und orientiert war, hat sie es doch nicht gemacht. Die muss einfach nur ihren Rausch ausschlafen.

Waren jedenfalls 2 Fliegen mit einer Klappe: wir haben dafür gesorgt, dass der Frau nichts weiter passieren kann, sondern sie in ihrer sicheren Wohnung ist und gleichzeitig habe ich mich an ein sehr extremes Opferbild gewöhnt und zeige das nächste Mal bestimmt kein Meideverhalten mehr. Kann nämlich später in einem Einsatz durchaus passieren, dass ich auch mal nach einer Schnapsleiche mit diesem tpischen Geruch und Verhalten suchen muss.

Spannend hier Cool.

Euer Hoshi

 
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