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Briard - Blog

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Packzeug

Karina | 09. Juni, 2009 20:29

Dass wir in einem der schönsten Hundeauslaufgebiete Dresdens wohnen, hat leider auch den Nachteil, dass bei schönem Wetter auch allerlei Packzeug im Auto angebraust kommt und seine asozialen Hunde hier frei laufen lässt. Vorzugsweise Weiber Mitte bis Ende 20, die sich Rüden aus dem Tierschutz holen, denen sie in keinster Weise gewachsen sind und deren einzige Erziehungsmethode darin besteht, ihre Hunde ständig lauthals anzubrüllen. Fortgeschrittene unter ihnen bleiben vorzugsweise an ihrem Auto an unübersichtlicher Stelle, so wie auch heute mal wieder.

Hoshi bog eben wenige Meter vor mir laufend um die Ecke, als er sofort von einem mittelgrossen Mix attackiert wurde. Bei seiner Grösse und seiner Wendigkeit und seiner Gelassenheit passiert ihm da auch nichts Übles mehr und er wich sofort unter wiederholten Attacken des Mixes würdevoll zurück.

Natürlich begann die Mixhalterin sofort ihren Hund anzubrüllen, ihm diverse Beleidigungen an den Kopf zu werfen, bis der Mix fast auf dem Bauch zu ihr kroch. Sie fasste ihm ins Halsband und brüllte mich dann an, ich solle sofort meinen Hund zurücknehmen, der ganz ruhig und bewegungslos in gebührender Entfernung stand und das Geschehen still beobachtete. Etwas genervt pfiff ich Hoshi im Weitergehen ab.

Keine 200 m weiter begegneten wir meiner Lieblingskombination, wieder so ein Weib, ein Hund natürlich freilaufend, der andere angeleint, kreuzte unseren Weg. Ich sehe es schon seit langem nicht mehr ein, meinen Hund seiner Freiheit zu berauben, während ein anderen frei laufen darf. Hoshi interessierte sich für den angeleinten Hund gar nicht, schnüffelte nur ein wenig in Richtung des anderen Hundes, aber in 5 m Abstand. Natürlich kam sofort das Gebrülle, ich solle meinen Hund sofort anleinen. Auf meinen relativ freundlichen Hinweis, dass ich bei frei laufenden Hunden meinen Hund nicht anleinen würde, ergoss sich von diesem Weib eine Flut an Pöbeleien über mich. Leider oder glücklicherweise Cool habe ich davon nur Wortfetzen verstanden, da sich die Entfernung zwischen uns und unseren Hunden zügig vergösserte, denn Hoshi bewegte sich auf Pfiffchen in meine Richtung.

Kann dieses asoziale Packzeug nicht da Gassi gehen wo sie wohnen? Wohl wissend, dass in diesem Gebiet eigentlich alle Hunde frei laufen?

Und als uns dann auf dem Freilaufweg ein fremder Hund an der Flexi entgegenkam, so dass ich Hoshi schon wieder ranrufen musste, war es mit meiner Laune trotz herrlichen Sonnenscheins endgültig vorbei Tongue out.

Karina

 
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