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Briard - Blog

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Supertoll

Karina | 28. Februar, 2010 20:07

Heute hat Frauchen mehrfach zu mir gesagt, was für ein supertoller Hund ich sei und das kam so:

wir waren heute nachmittag in einem bekanntermassen sehr rehreichen Gebiet Gassi gegangen. Ich lief wie immer frei ohne Leine auf dem Weg, 40-50 m vor Frauchen, als plötzlich direkt vor meiner Nase ein Rudel Rehe eilig meinen Weg kreuzte. Reflexartig bin ich sofort durchgestartet, millionenjahre alte Gene haben Beutegreifer darauf trainert, aber als Frauchen dann ihre Pfeife zückte, hab ich die fröhliche Jagd beim 2. Pfiff sofort abgebrochen, obwohl die Rehe noch direkt vor meiner Nase rannten und bin schnurstracks zu Frauchen umgekehrt, um mir meine Belohnung abzuholen! Frauchen war mächtig stolz auf mich!!! Und hat mir immer wieder gesagt, was für ein supertoller Hund ich sei! Sie kennt nämlich nicht viele Hunde, die in dieser Situation genauso gut reagiert hätten Cool. Und sie weiss genau, warum ihr niemals ein Jagdhund ins Haus kommt Tongue out.

Jetzt hab ich bestimmt die ein oder andere Schandtat gut Cool.

Euer Hoshi

 

PS: Und bevor jetzt wieder moralinsaure Apostel rumzetern, dass ich in diesem Wald ohne Leine laufen durfte: kein Hund und schon gar nicht ein Briard, hat je die Chance, alleine ein gesundes Reh zu kriegen, daher jagen auch Wölfe und Wildhunde in Rudeln und konzentrieren sich dabei auf schwache, kranke Tiere, was der Gesunderhaltung der Beuteart dient.

Im Gegensatz zu dem, was heute betrieben wird! Viel zu hohe Wildpopulation, ohne natürliche Feinde (die ausgerottet wurden durch Menschen!), so dass sich auch genetisch nicht so gute Tiere vermehren können, es sei denn, sie kommen vorher vor die Flinte oder unters Auto und damit bloss ein strenger Winter nicht für natürliche Auslese sorgt, werden sie ab der ersten Schneeflocke fettgefüttert.

Es lebe die Degeneration! Man verteufelt lieber die Hundehalter, die ihre Hunde artgerecht (!) halten Tongue out

Die Wurzeln

Karina | 28. Februar, 2010 10:59

 

 

Die Wurzeln erzählen den Zweigen nicht,

was sie denken.

 

Sprichwort aus dem Kongo

 
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