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Briard - Blog

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Ist das der Hoshi?

Karina | 22. Juni, 2010 20:56

Gassi 6 und 7 verliefen ähnlich wie gestern, vorher wieder der Einsatzplan, allerdings wieder ein wenig besser, v.a. eben. Im Treppenhaus nur ein kleiner Schrei, beim grossen Gang, 45 min auf den Elbwiesen insgesamt nur 2 Schreiattacken. Er ist auch deutlich mehr getrabt, seine übliche Gangart, kaum galoppiert, wenig zu mir zurück gekommen, wenig hingeschmissen, wenig gewälzt, dafür viel mehr geschnüffelt.

Der sommerabendlichen Hundegruppe ging er eher aus dem Weg ( sehr untypisches Verhalten), kann aber wieder seine Rute über den Rücken kringeln Cool. Und dann kam ein bildhübscher 6 Monate alter Soft Coated Irish Wheaten Terrier an (wäre ein schönes Fotorätsel für euch gewesen sofern ich meine Kamera mitgehabt hätte Cool) und seine Halter fragten mich zu meiner grossen Überraschung: "Ist das der Hoshi?"

Es kam heraus, sie sind regelmässige Leser dieses Blogs, wussten über Hoshis Zustand Bescheid und haben auch den Welpenspielstundentest gelesen Wink. Der Rico meinte, Hoshi gegenüber ein wenig respektlos sein zu müssen, aber so schlecht geht es Hoshi nicht als dass er pubertierende Jungs nicht in ihre Schranken verweist Cool.

Seit gestern abend liegt Hoshi auch mal wieder neben meinem Schreibtisch, auf dem Rücken, die Beine hoch an die Wand gelegt. Schütteln und Wälzen geht übrigens auch ohne Geschrei.

Seine aktuelle Tagesdosis an Valium beträgt 27 mg in 4 Portionen. Nun frage ich mich, wie jemand, der nicht selbst seinem Hund ein Rezept über Valiumtropfen ausstellen kann und darf, der nicht weiss, wie er das optimal dosiert, wie der in einer solchen Situation mit dieser Krankheit seines Hundes klar kommen soll .... Gelobet sei mein Beruf!

Sicher wundert sich der ein oder andere, warum ich alles so dermassen in epischer Breite beschreibe. Das hat 2 Gründe:

erstens müsste ich andernfalls Tag und Nacht drunderte von Emails, SMS und Anrufen beantworten Cool, es gibt sehr, sehr viele liebe Menschen, die an Hoshis Fortschritten interessiert sind und

zweitens sollen diese Berichte über die Auswirkungen von der Nebenwirkung des Röntgen-Kontrastmittels Optiray, der Parästhesie, der massiven Missempfindung im rasierten Bereich von Rücken, Kruppe, Rutenansatz zukünftig anderen betroffenen Hundehaltern eine Hilfe sein. Emils Berichte über seine Trigeminuslähmung z.B. führen zu regelmässigen Anfragen in seinem Blog.

Fazit: auch heute hat Hoshi wieder kleine (!) Fortschritte gemacht. Die nächsten 2 Tage muss ich noch arbeiten, so dass er tagsüber einige Stunden alleine ist, aber danach habe ich 4 Tage frei und hoffe, dass wir uns langsam dem Ende dieses Albtraums nähern. Leider muss nun am Freitag das Treffen mit meiner Schwester in Berlin ausfallen Cry, die dann einige Tage in Deutschland ist, aber wir werden hoffentlich dieses Jahr noch einen anderen Termin finden.

Weiteres Daumendrücken ist erwünscht Cool.

Karina

 
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