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Briard - Blog

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Abenteuer Dorf

Karina | 04. August, 2010 17:57

Nix Böses ahnend fährt man mittags noch mal schnell in die Stadt ins Dorf Seesen, um die ein oder andere Kleinigkeit zu erledigen und dann wird es richtig spannend Tongue out. Zuerst suchte ich die Post auf, um eine Briefmarke zu erstehen. Klar, die Post hatte zu, aber es gab ja noch den Briefmarkenautomaten. Vor diesem stand eine Eingeborene Einheimische, die seit mehreren Minuten versuchte eine Briefmarke für ihren Grossbrief zu bekommen. Riesig und unübersehbar stand auf dem Display die Gebrauchsanleitung, aber es gilt ja in weiten Kreisen der Bevölkerung als unsportlich solche auch zu lesen. Nachdem ich mir ca. 10 mal angesehen hatte, wie sie alle möglichen Münzen in verschiedenen Grössen in den Automaten schmiss ohne eine Briefmarke zu bekommen bot ich meine Hilfe an.

Der 1. Schritt  war, zuerst den Briefmarkenwert auszuwählen und den entsprechenden Knopf zu drücken, was ich sowohl tat als auch ihr erklärte. Sie war bass erstaunt: das hätte sie ja nie gedacht. Stand ja auch nur in 5 cm grossen Lettern auf dem Display. Danach warf sie eine 2- Euromünze in den Münzschlitz und nach dem ich noch einen weiteren Knopf betätigte, kam auch tatsächlich ihre Briefmarke heraus, aber auch noch eine 2., denn das Rückgeld gab es nur in Form von weiteren Briefmarken. Wieder war sie sehr erstaunt, stand da ja auch nur in 5 cm grossen Lettern .... usw.

Dann flogen ihr beide Briefmarken auf die Strasse, ich hechtete hilfsbereit hinterher und bot ihr an, die unerwünschte 55-Cent Briefmarke abzukaufen, denn solch eine benötigte ich ja. Auch wenn ich zu gerne noch mal den Automaten bedient hätte Cool. Dieses Tauschgeschäft kam dann ohne grosse Hürden zustande.

Die nächste Kleinigkeit hatte ich in einer Kaufhalle einem Supermarkt zu erledigen. Also fuhr ich in das dazugehörige Parkhaus auf das entsprechende Parkdeck, was nahezu komplett leer war und parkte mein Auto grosszügig und schwungvoll ein. Von ca. 100 Parkplätzen waren nur 4-5 belegt und da ich in wenigen Minuten zurück wäre, bekam ich kein schlechtes Gewissen, weil ich nicht exakt die Mitte des Platzes benutzt hatte, sondern die linken Räder auf der linken Seitenlinie standen.

Aber da hatte ich nicht mit den erzieherischen Massnahmen eines anscheinend übellaunigen und/oder touristenhassenden Dorfdeppen niedersächsischen Bauernschädels gerechnet, denn so asozial in einem völlig leeren Parkhaus mit mehreren Ebenen zu parken darf keinesfalls geduldet werden!

Also hat man mich unter grössten Anstrengungen quasi zugeparkt. Links neben mir 40 freie Parkplätze, rechts neben mir 10 freie Parkplätze, vor mir, hinter mir, alles komplett frei. Ja, man gab sich Mühe, sich direkt neben mein asozial geparktes Auto zu stellen, so dicht, dass sich die beiden jeweiligen Aussenspiegel fast berührten und ich meine Fahrertür nur einen grösseren Spalt öffnen konnte. Sollte ich asoziale Parkerin doch sehen wie ich in mein Auto komm. Aber da ich mich schlank machen kann Cool, gelang es mir so gerade durch die Fahrertür einzusteigen, mit maximal eingezogenem Bauch. Ich hab es sogar geschafft, archaische Rachegelüste im Zaum zu halten, war nicht ganz einfach Tongue out. Sicherlich kein Zufall, dass ER um die Ecke wohnt. Ja, in so einem Dorf ist immer was los!

Karina

Statt Postkarten 3

Karina | 04. August, 2010 08:49

Dieser Tag war ein wenig regnerisch:

In den Regenpausen war ich mit Frauchen unterwegs, Holzmachen:

Keiner trinkt so elegant wie Indi Cool:

Nachmittags sind wir zusammen durch den Wald getobt:

und haben uns auf allerleiweise amüsiert:

Euer Hoshi

 
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