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Der Mantel
Herr Oberlehrer
Hic situs est Hoshi
1. Tag bei Theresa
3. Welpenkurs 2
3. Welpenkurs 1
Hüteverhalten
Bei Theresa 3
Nix darf man
Bei Theresa 2
Bei Theresa 1
Neue Freunde 12
Bei Atanas
Neue Freunde 11
Neue Freunde 10
Andrea (MdB) ..ich überlege gerade wie alt der Oberlehrer...
D Solange wie ich mich besser als andere...
Karina Godwin’s law ...
M&M haha... und da hab ich heut im Radio gehört...
D Gehen "Hundemenschen" gern auf Menschenjagd...
Karina Na, die Ferrari-Fahrer sind alle komische...
Stalkerfresser Ja Roland Münzner-Rieseweber, ich bitte...
ein Mitleser " mit einem Fischaufkleber in entzückendem...
Emil Rot ist eine komische Farbe für Jungs???...
Dixie Toller Mantel, der würde mir auch stehen...
Peggy Schneider Satz durchgestrichen - GANZ DEINER...
Dory und Frauchen Ne komische Farbe für nen Jungen aber...
D Vielleicht wollte der Typ sich mit dir...
Emil Schick schick... FAST so schön wie meiner...
MM Na dann komm du mal nach BW, wenn hier...
Emil Frauchen FISCHAUFKLEBER...*Kreisch!*
M&M Liebe Karina,
ich freue mich,...
Joy ...ich sitze hier und überlege wie ich meine...
Joy Dein Frauchen ist eine Wucht - und der...
Silvie du weisst was Freundschaft bedeutet !!
Dass ich eine entschiedene Gegnerin von Kastration aus nichtmedizinischen Gründen bin ist hinlänglich bekannt. Genauso wie ich Trockenfutter verabscheue. Was ich aber jetzt entdeckt habe ist einfach unfassbar! Albern genug, dass es extra Trockenfuttersorten für bestimmte Hunderassen gibt, vom Chihuahua über den Boxer bis zu Deutschen Dogge (was sollen eigentlich die armen Trockenfutterfanatiker geben, deren Rasse dort nicht präsent ist?), aber jetzt wird der Albernheit/Geldschneiderei die Krone aufgesetzt: es gibt jetzt tatsächlich Trockenfutter extra für kastrierte Hunde!!! Für kleine Kastraten, für grosse Kastraten und tatsächlich sogar für kastrierte Labrador Retriever! Da stellt sich die Frage, ob Labrador Retriever besonders häufig kastriert werden oder deren Halter besonders empfänglich für dümmliche Werbestrategien sind. Werbetext dieses Futters: "Eine Kastration führt zu Veränderungen im Hormonhaushalt und der Energiebedarf des Hundes ändert sich" Genau ihr Spacken, durch die Kastration werden diese Hunde durch die Veränderungen im Hormonhaushalt häufiger krank, häufiger durch andere Hunde gemobbt, gerade kastrierte Labbirüden werden ständig vergewaltigt und dann sollen sie auch noch mit überteuertem Industriemüll vollgestopft werden. Und warum ändert sich der Energiehaushalt? Weil die armen Kastraten ständig Hunger haben, Schilddrüsenunterfunktionen bekommen, phlegmatisch werden. Super! Nicht zu vergessen, dass Trockenfutter eine der Hauptursachen für tödliche Magendrehungen ist. Hauptbestandteil dieses unsäglichen Futters ist übrigens Mais, Geflügelmehl (gemahlene Federn, Schnäbel, Krallen), Weizen, Maiskleber, Zellulose, getrocknete Rüben und Vorsicht, es kann Spuren von tierischem Eiweiss (Fell, Hufe, Hörner) enthalten, das ganze dann zum stolzen Preis von 8 EUR pro Kilo, Hühnerfutter ist günstiger und hochwertiger. Für Katzen gibt es diesen Müll übrigens auch. Diesen armen Hunden wird gar nichts mehr gegönnt! Kein intaktes Hundeleben, kein artgerechtes Futter! Karina
So mancher mehr oder minder frischgebackene Welpen-/Junghundebesitzer sieht sich plötzlich damit konfrontiert, an seinem Hund nach Anweisung des Tierarztes herumzudoktern bzw. ihm manchmal unangenehme Krankenpflege angedeihen lassen zu müssen. Dafür gibt es 2 Methoden: 1. die Idiotenmethode oder auch Tierquälermethode und 2. die liebevolle Krankenschwestermethode. Erstgenannte Methode beinhaltet gewaltätiges tierquälerisches Verhalten vom Hundehalter gegenüber dem jungen (!!!) Hund, was sicherlich zu Vertrauensverlust und auch Gegengewalt führen kann. Bei aller Intelligenz, die ich Hunden zugestehe, halte ich mich ihm gegenüber doch in vielen Bereichen für intellektuell überlegen und das sollte Mensch auch nutzen, Idioten können es wohl leider nicht Nehmen wir das Beispiel Verabreichung von Augentropen in ein Welpenauge mehrmals täglich. Im Netz, nicht immer nur Segen sondern auch oft Fluch, geistern haarsträubende Tipps!!! Den Hund zwischen den Beinen einklemmen, wenn der Hund sich dann wehrt Ohrfeige, Schnauzengriff, auf den Welpen (!!!) setzen und Kopf gewaltsam zu Boden drücken, anschreien, etc. und weitere gewaltätige tierquälerische Massnahmen, so dass man einfach nur loskotzen könnte! Hab ich es als Mensch tatsächlich nötig, mich SO gegenüber einem Welpen zu verhalten??? Soll er tatsächlich von MIR lernen, dass man mit Gewalt seine Interessen durchsetzen darf? Was für ein jämmerliches Armutszeugnis!!! Nun zur 2. Methode, denn Hoshi hatte als Welpe mehrfach eine Augenentzündung und bekam mehrfach täglich Augentropfen. Das Rezept: Hund an der Flasche schnuppern lassen, dann in eine friedliche Grundstimmung bringen mit vielen kleinen Wurststückchen, die er bekommt wenn er brav vor mir sitzt. Ich hab dann in die linke Faust eine halbe Wurst genommen, ihn dran schnuppern lassen, die geschlossenen Finger vorne an die Schnute gelegt, mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand sanft das Unterlid leicht gezogen, die rechte Hand sanft auf den Kopf gelegt und gleichzeitig eingeträufelt. Hoshi interessierte das gar nicht, wollte er doch an die Wurst in der Faust kommen. Waren die Tropfen drin, ging die Faust langsam auf und er bekam seine Wurst. Da war kein Festhalten oder Zwischendiebeineklemmen nötig. Nach der 3. Gabe war es für ihn klar, Würstchentime Ich kann ihn IMMER und ÜBERALL anfassen und dabei auch unangenehme Krankenpflegemassnahmen durchführen ohne dass er je auf die Idee käme, sich dem zu entziehen oder sich gar zu wehren. Karina Wie kommt man bloss auf solch schwachsinnige Idee, sich auf seinen Hund gar Welpen zu setzen???? Den man doch vorgeblich liebt???
.
und sobald ich die Augentropfen-Flasche in die Hand nahm setzte er sich vor mich hin, leckte an der Würstchenfaust und harrte ruhig der Dinge, die da noch kommen mögen. Dieses Urvertrauen in mich, was er da erwarb, war Gold wert, als er richtig krank war.
Deutsche servieren Haustieren den letzten Fraß, ein wirklich lesenswerter Artikel über das, was tagtäglich viele Hundehalter ihren Hunden antun ... Wie abartig, Unmengen an Geschmacksverstärkern ins Futter zu packen, damit Hunde den allerallerletzten Müll fressen! Ihr KarinaMüllTrockenfutterfanatiker, was spricht z.B. dagegen, einen Grossteil des Hühnerfutters Trockenfutters gegen z.B. tiefgefrorenes Hühnerklein zu ersetzen? Kostengründe dürften es nicht sein, gibt es die 500-g Packung doch für 39-59 Cent, bisschen günstiges Saisongemüse dazu, vielleicht noch etwas Reis und Öl und selbstgezogene Kräuter von der Fensterbank und 1 EL Bierhefe etc. und ihr habt ein feinstes, günstiges und GESUNDES Hundefutter, was nahezu jeder Hund verschlingt OHNE Geschmacksverstärker und der Zeitaufwand ist vielleicht 3-4 min mehr am Tag, das sollte einem der Hund und seine Gesundheit doch wert sein???
Laut Udo Gansloßer (u.a. Autor des Buches "Verhaltensbiologie für Hundehalter), Bloch, Blatschke-Berthold u.v.m. können zu früh abgebene Welpen Verhaltensstörungen wie z.B. Angstaggression und Trennungsängste zeigen, Immunsystem und Stresssystem können weniger leistungsfähig sein. Merlin bekam ich mit 9 Wochen, er war traumhaft souverän von Anfang an, sein Immunsystem war bestens. Dojan bekam ich mit 7 Wochen, es war deutlich zu früh, obwohl ja schon Merlin da war. Er war ein traumhafter Hund, aber nur wenig souverän (instabiles Stresssystem), hatte zeitlebens Krallenprobleme durch rezividierende Nagelpilzinfektionen (instabiles Immunsystem). Hoshi bekam ich mit 10 Wochen und es war nahezu perfekt! Von Anfang an traumhaft souverän, sehr stabiles Stresssystem, bisher sehr stabiles Immunsystem. So hätte ich es gerne immer wieder Von den Verteidigern der frühen Abgabe mit 8 Wochen wird ja gerne das Wolfsrudel als Beweis angeführt, vorzugsweise von Leuten, die nicht ein einziges Buch der ernstzunehmenden Wolfsforscher gelesen haben Man zeige mir mal DAS Wolfrudel, in dem Welpen mit 8 Wochen in eine ANDERE Familie, sprich in ein anderes Wolfsrudel abgegeben werden! Wolfswelpen bleiben nämlich ca. 1 Jahr lang in ihrer Familie! Insofern verbietet sich jeglicher Vergleich zwischen Hunden und Wölfen. Erzogen werden die Wolfswelpen hingegen v.a. von ihren älteren Halbgeschwistern, aber von denen aus ihrer Familie, aus der Familie, in die sie hineingeboren wurden. In Deutschland gibt es einige Rassehundeclubs, in denen es verboten ist die Welpen vor der 10.-12. Woche abzugeben, in der z.B. Schweiz ist es sogar bei den meisten Rassen so. Natürlich ist es ein enormer Mehraufwand für die Züchter, die Welpen 2-4 Wochen länger zu behalten, aber einem gutem Züchter, dem es nicht ums Geld geht, dürfte/sollte das nicht allzuviel ausmachen. Es gibt viele wichtige Faktoren, die das Wesen und die Gesundheit eines Welpen bestimmen, angefangen bei der Auswahl der Elterntiere, der Prägung beim Züchter etc. Aber ein wichtiger Faktor ist nun mal das Abgabealter. Sicher ist es bei vielen Welpen nicht ausschlaggebend, ob sie mit 8 oder 12 Wochen abgegeben werden, für etliche kann ein frühes Abgabealter aber ein gravierender Nachteil sein, das ist definitiv erwiesen. Allein deswegen ist es besser, alle Welpen später abzugeben. Logischerweise müssen auch die 2-4 Wochen mehr optimal beim Züchter verlaufen und es sollten auch unbedingt Grossvater/Vater/Onkel/Halbbruder und Grossmutter/Tante/Halbschwester zu je einem Teil vertreten sein, das ist Grundvoraussetzung für eine gute und artgerechte Welpenaufzucht. Ich habe mit Hoshi das grosse Los gezogen, er brachte allerallerbeste Grundvoraussetzungen mit, die mir vieles erleichtert haben, ich bin seiner Züchterin Simone zutiefst dankbar für diesen Traumhund, sie gehört zu den wenig wirklich guten Briardzüchtern. Was Hoshi an sozialer Intelligenz mit seinen 10 Wochen durch die Erziehung von Jolle und Chico mitgebracht hat, hätte ich so als Mensch in diesen 2 Wochen nie so gut hinbekommen, auch kein anderer Mensch, auch kein anderer nicht zu Hoshis Familie gehörender Hund. Wisst ihr, wie unendlich entspannend Gassigänge sind, wenn man den Hund so gut wie immer und überall frei laufen lassen kann, sich niemals Gedanken machen muss, wenn andere Hunde auf uns zu kommen oder plötzlich hinter der Ecke stehen? Wenn man Leinenaggression nur noch vom Hörensagen kennt? Ich sage euch, es ist das reinste Paradies Für mich steht definitv fest, dass ich keinen Welpen mehr vor 10 Wochen nehmen werde und keinen Welpen mehr, der nicht in einer hündischen Grossfamilie geprägt wurde, sofern ich die Wahl habe mit dem Verstand entscheiden zu können und nicht so wie bei Hoshi aus der höchsten emotionalen Not heraus. Eure Meinung? Eure Erfahrung? KarinaNein, ich wollte diesen Beitrag nicht "Hohlköpfe 2" nennen. Andernorts wird wieder mal über über den optimalen Zeitpunkt der Welpenabgabe diskutiert, hier meine Meinung dazu.
. Hoshi wurde von seinem Grossvater Chico und seiner älteren Halbschwester Jolle erzogen, für mich die perfekte Konstellation!
, einfach nur dümmliches Hundeplatznachgeplappere.
. Sicherlich haben andere Halter andere Prioritäten, für mich allerdings hat hohe soziale Intelligenz wie sie Hoshi hat, höchste Priorität, denn DIESE Priorität erleichtert mir den Alltag tagtäglich, nicht irgendwelche supertollen Ausstellungs- oder Prüfungsergebnisse!
Meistens hat man bei einem klassischen Kommentkampf keine schussbereite Kamera dabei Zur Situation: Indi tobte mit seinem Ball über die Wiese (Fotos werden nachgereicht) und Hoshi stand ruhig neben mir und guckte zu. Gute 200 m weg oben auf dem Hügel war ein Tervueren unterwegs, der plötzlich seinem Halter ausbüxte und angerast kam, er wollte wohl Indi eins auf die Mütze geben. Er war böse überrascht, als da halt 2 Briardrüden waren: Recht zügig ging es dann zwischen dem Tervueren und Indi zur Sache: Hoshi hielt sich erst raus und versuchte dann mehrmals zu splitten: War mit dem Splitting aber nicht erfolgreich: Also mischte Hoshi sich ein, um Indi zu helfen: Er übernahm den Komment: und schaffte es relativ schnell und souverän, die Situation zu kontrollieren und zu entspannen: Keiner der Halter mischte sich wirklich ein Und natürlich ist nichts weiter passiert, keiner der Hunde hatte auch nur ein winziges Schrämmchen Auch davon werden Fotos nachgereicht. Achtet bei den Fotos mal auf Mimik und Gestik, ist sehr interessant. Karina
oder einfach nicht die Nerven, um Fotos zu machen. Da ich aber sofort merkte, dass die Situation harmlos war und auch bleiben würde, ich Indi und Hoshi vertraute und der fremde Hund nicht wie ein Selbstmörder aussah
hab ich drauf gehalten
.
, das Gebrülle vom Tervuerenhalter war bei uns wegen der Entfernung kaum zu hören, ich hab fotografiert und das kreidebleiche Indifrauchen davon abgehalten, sich zu rühren
oder sonst was zu machen.
, wie immer viel Getöse um nix, der Tervueren zog sich mehr oder minder würdevoll zurück, das Indifrauchen bekam wieder Farbe ins Gesicht und Indi und Hoshi spielten weiter:
Schon auf den Tag genau 4 Jahre alt dieser Artikel, aber doch sehr aktuell: Frauchen meinte, wir sollten euch mal ein bisschen mehr über Kynologie erzählen, haben wir doch mittlerweile eine extra Kategorie dafür. Fangen wir also mit dem Löschungstrotz (extinction burst) an, eigentlich ein unheimlich lustiges Wort, aber eine sehr ernste Sache, die leider öfters zu Fehlern bei Herrchens und Frauchens führt. Die Definition für Löschungstrotz ist: Intensivierung des Verhaltens, wenn die Belohnung schlagartig ausbleibt. Ihr Menschen kennt das doch auch sehr gut. Ihr geht zum Kaffeeautomaten oder zum Zigarettenautomaten und wollt euch mit einer Tasse Kaffee oder einem Stinkestäbchen belohnen. Ihr verhaltet euch so, dass ihr Geld in den Automaten schmeisst, die richtige Taste drückt und dann wollt ihr eure Belohnung in Empfang nehmen. Aber Pustekuchen, der Automat funktioniert nicht, sondern spuckt nur das Geld wieder aus. Und was macht ihr? Ihr schmeisst das Geld wieder rein. Wieder fällt es nur durch, ohne Belohnung und dann fangt ihr schon an, die Münzen auszuwechseln oder an Metall zu reiben und schmeisst sie jetzt schon recht kräftig in den Geldschlitz. Ihr wiederholt das bestimmt noch etliche Male und dann fangt ihr an, ganz wild andere Tasten zu drücken und dann klopft ihr erst mit der Hand und dann haut ihr mit den Fäusten gegen den doofen Automaten und zum Schluss tretet ihr vielleicht sogar noch dagegen. Ja, haben wir schon öfters mal heimlich beobachtet. Ihr bekommt eure Belohnung nicht und ihr versucht mit immer mehr Einsatz, doch noch euren Kaffee oder eure Stinkestäbchen zu bekommen, werdet sogar aggressiv dabei. Oder ihr Frauchens kennt das ja auch, wenn euch ein besoffener Menschenmann blöde anmacht: je mehr ihr ihn abweist, desto aufdringlicher wird er. Nun ja, bei uns Hunden ist das nicht soviel anders. Wir wollen zwar nix aus Automaten ziehen, aber wenn unsere Belohnung plötzlich wegbleibt, wird unser Verhalten immer deftiger. Deswegen stehen wir auch immer noch auf Anna, obwohl sie uns immer so blöde anzickt. Mal ein paar Beispiele von uns Hunden. Wenn wir bisher immer ordentlich an der Leine ziehen durften, es aber Herrchen irgendwann zu blöd wird und er was dagegen unternimmt, einfach stehenbleibt oder so, ziehen wir erstmal besonders kräftig. Oder wenn wir bisher immer alle anspringen durften und plötzlich nicht mehr, springen wir erst mal besonders doll und hoch an. Und das gilt für ganz viele andere Verhaltensweisen auch. Eigentlich ist es nämlich von der Natur sehr sinnvoll, wenn Lebewesen sich so verhalten und nicht gleich beim geringsten Misserfolg aufgeben. Sonst wären Menschen und Hunde schon längst ausgestorben, wenn es z.B. bei der Jagd oder der Brautschau keinen Löschungstrotz geben würde. So, und damit wir Hunde aus lauter Löschungstrotz nicht irgendwann den Automaten zertreten oder völlig frustriert unser Geld einstecken und abhaun, ist es sinnvoll, wenn ihr erstens konsequent seid, ein Rückfall und es geht wieder von vorne los, und wenn ihr uns zweitens eine echte Alternative anbietet. Also dass wir euch nicht mehr anspringen, sondern uns vorsetzen und ein Leckerli bekommen. Da könnt ihr euch eine Menge toller Sachen ausdenken. Aber Löschungstrotz hat in der Erziehung und Ausbildung auch unheimlich viele Vorteile, es ist nicht nur negativ. Man kann damit nämlich auch ein erwünschtes Verhalten prima festigen. Wenn wir für ein bestimmtes Kommando nicht immer eine Belohnung bekommen, zeigen wir es beim nächsten mal besonders gut, um doch noch unser Leckerli zu bekommen, Das kann man für Prüfungen prima ausnutzen. Wenn ihr so ein bisschen darauf achtet, werdet ihr in viel mehr Dingen den Löschungstrotz entdecken. Habt ihr mal je versucht, einen anderen Hundehalter davon zu überzeugen, dass es keine Dominanz gibt oder dass es sinnlos und schädlich ist, Hunde zu bestrafen oder dass ein Leinenruck/Alphawurf Blödsinn ist oder dass Hunde ins Schlafzimmer gehören? Da werdet ihr einem unglaublichem Löschungstrotz erleben, unser Frauchen kann so manches Lied davon singen. Euer Merlin und Dojan
Kennt ihr sie auch? Diese Hundehalter, bei denen in jedem 2. Satz die Worte "positive Bestärkung" fallen? Und habt ihr es auch schon erlebt, dass da oft keinerlei Substanz hintersteckt? Wenn man diese Leute mal hinterfragt, dass da haarsträubende Sachen ans Tageslicht kommen? Dass die entweder vor lauter Imbezillität gar nicht wissen, was positive Bestärkung wirklich ist oder aber nur dreist lügen? Ich kenne genug solcher Schwafler, deren Hunde ein einsames Leben in einem selbstgebauten Zwinger im Schlamm angekettet führen, deren Hunde geschlagen und sonstwie misshandelt werden, deren Hunde solange hungern müssen bis ihr Willen gebrochen ist, deren Hunde zusammengebrüllt werden, deren Hunde unsanft angefasst werden usw. Merke, es ist KEINE positive Bestärkung, wenn ich einen Kleinhund, der nicht ins Wasser will, packe und im hohen Bogen ins Wasser schmeisse, sondern das ist rohe sinnlose Gewalt! Es ist KEINE positive Bestärkung, wenn ich einen Hund zur Strafe stundenlang ins Nachbarzimmer sperre, sondern das ist rohe sinnlose Gewalt! Es ist KEINE positive Bestärkung, wenn ich einem Hund, der im Wald verschwunden ist, stundenlang hinterher schreie bis er kommt und ihn dann beim Wiederkommen zusammenbrülle, sondern das ist rohe sinnlose Gewalt! Es ist KEINE positive Bestärkung, wenn ich im Auto alles und jeden ankläffende Hunde zusammenbrülle, sondern das ist rohe sinnlose Gewalt! Es ist letztendlich auch KEINE positive Bestärkung, wenn der Hund jedes mal vor seinem Napf Platz machen muss, sondern rohe sinnlose Schikane! Und ist euch auch schon aufgefallen, dass gerade diese "positive Bestärkung"-Schwafler extrem unerzogene Hunde haben, die nicht den geringsten Alltagsgehorsam besitzen, auch wenn sie manchmal auf einem Hundeplatz brillieren, die jagen und streunen gehen, die andere Hunde anfallen, weil sie sozial unverträglich sind, Dauerkläffer sind, die ausserhalb des Platzes keinen Abruf kennen, die deswegen fast immer nur an der Leine sind, selbst bei Hundespaziergängen? Wer seinen Hund wirklich ganz überwiegend oder ausschliesslich über positive Bestärkung erzieht und das nicht nur auf dem Platz, wo es jeder sehen kann, sondern auch alleine Zuhause, der hat es wahrlich nicht nötig ständig darüber zu schwafeln. Ich erkenne es am Verhalten des Hundes! Karina Jede Ähnlichkeit mit stalkenden lebenden Hundehaltern wäre rein zufällig!
Ja, so wie Emil schliessen auch wir uns Dixies Kampagne an: Der Hund von Welt braucht Puderzucker! Und nicht nur das, er braucht dazu auch noch zarte Schokostreusel und darf nur mit weichen Wattebäuschchen beworfen werden (die rosanen besonders weichen sind leider gerade aus): Euer Hoshi
Da immer wieder Menschen (Kinder, aber auch Erwachsene Für die erste Sitzung Pfötchen geben hab ich ihm also die rechte Hand hingehalten, ziemlich tief, während er vor mir stand. Und was macht der Schlawiner? Er bietet mir immer wieder den Handtouch an und zwar jeweils länger als 1 ganze Minute! Er kann es also Gegen Ende der Sitzung war ihm aber schon klar, dass es um Pfotenbewegungen ging. In der 2. Sitzung legte er schon zu über 90% eine Pfote in meine rechte Hand, stand aber noch. In der 3. Sitzung musste er sich erst hinsetzen, dann hielt ich ihm die Hand hin, Erfolgsquote war schon fast 100%, 2 Stunden später in der kurzen 4. Sitzung war es 100%. Ausserhalb der Clickertrainings mal spontan abgefragt ging auch schon. Bei der 5. Sitzung vorhin gab er mir so zu verlässig Pfötchen, als wenn er nie was anderes gemacht hätte und ich konnte anfangen, das Kommando einzuführen. Und wieder mal bin ich begeistert, wie schnell und zuverlässig man Neues mit dem Clicker erarbeiten kann und ich verstehe immer weniger, warum so viele Hundehalter dieses perfekte Hilfsmittel nicht nutzen. Und nächste Woche werden wir es noch vertiefen und uns wieder mit dem langen Handtouch beschäftigen, ich bin gespannt Karina
) enttäuscht sind, weil Hoshi das Kommando Pfötchen geben nicht kennt, hab ich beschlossen Abhilfe zu schaffen. Hoshi kennt ja vom Welpen an den Handtouch, d.h. er legt seine Schnute in meine linke Hand und wir haben in den letzten Wochen versucht, das mal zeitlich auszudehnen, war schon lange überfällig
, wir sind aber noch bei 10-15 Sekunden. Ich muss nämlich immer lachen, wenn er kurz und heftig in die Hand stupst und mich dann so erwartungsvoll ansieht.
und mir fiel es schwer, dieses perfekte Angebot zu ignorieren.
.
Ich verrate euch jetzt mal ein grosses Geheimnis! Hunde riechen, ja in echt, Hunde riechen nach Hund, kaum zu glauben oder? Hunde riechen nach Hund so wie Katzen nach Katze riechen, Menschen nach Mensch riechen, Pferde nach Pferd riechen, Bären nach Bär riechen, Tiger nach Tiger riechen und Elefanten nach Elefant. Die Intensität der Hundegeruchs hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, die wenigsten kann Mensch beeinflussen und das ist auch gut so, oder? Hunde sind Hunde und keine Püppchen! Hundegeruch hängt ab von 1. der Grösse des Hundes: eigentlich logisch, je grösser der Hund, desto grösser seine Körperoberfläche, die den Geruch produziert. Hab ich einen Kleinhund, hab ich wenige zig qcm Haut mit geruchsproduzierenden Talg-, Duft- und sonstigen Drüsen, bei einem grossen Hund kommt schon der ein oder andere qm zusammen und daher auch zigmal mehr und grössere Drüsen 2. der Felllänge: auch logisch, je länger das Fell des Hundes ist, desto mehr Geruchsträger ist vorhanden. Kurzhaarige Hunde haben dadurch bei gleicher Grösse eine wesentlich kleinere Geruchsoberfläche als Langhaarhunde, ausserdem wirken die sich bewegenden langen Haare wie Duftzerstäuber 3. dem Geschlecht des Hundes: Rüden haben i.A. einen deutlich stärkeren Eigengeruch als Hündinnen, das ist bei Menschen und anderen Säugetierarten nicht anders, verantwortlich sind dafür v.a. die männlichen Geschlechtshormone wie z.B. Testosteron 4. dem Hormonstatus des Hundes: kastrierte Rüden riechen i.A. erheblich weniger nach Hund als intakte = unkastrierte Rüden. Kastraten riechen fast gar nicht, werden oft deswegen von intakten Rüden gar nicht als Rüden wahrgenommen, öfters sogar für eine Hündin gehalten. Nur der fehlende Geruch ist für das veränderte Verhalten anderer Hunde gegenüber dem Kastraten verantwortlich, eigentlich nicht wirklich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der mit Abstand wichtigste Sinn bei Hunden der Geruchssinn ist 5. der Ernährung des Hundes: Hunde, die ihr Futter, oft v.a. Fertigfutter nicht besonders gut vertragen, reagieren darauf mit verstärktem Geruch 6. den Krankheiten des Hundes: einige Krankheiten, u.a. Stoffwechselstörungen und Hauterkrankungen, können den individuellen Hundegeruch vervielfachen. Merlin litt an einer Seborrhoe im Halsbereich, an manchem Tagen zog es einem glatt die Schuhe aus 7. dem Wetter bzw. klimatischen Verhältnissen: nasse Hunde riechen stärker als trockene Hunde, daher hat auch eine höhere Luftfeuchtigkeit Einfluss auf die Geruchsstärke. Auch andere klimatische Bedingungen haben Einfluss darauf, aber da hab ich bisher keine festen Regeln erkannt 8. von persönlichen Macken des Hundes: glücklicherweise hatte ich nie Hunde, die es lieben, sich in stinkigem Zeug zu wälzen 9. der Gewöhnung des Menschen: die menschliche Nase gewöhnt sich extrem schnell an Gerüche, denen sie ständig ausgesetzt ist. Daher nimmt man den Geruch des eigenen Hundes kaum noch wahr, hingegen deutlich den Geruch anderer Hunde 10. dem Alter des Hundes: wie auch Babys haben Welpen einen ganz besonderen Geruch 11. dem Stresspegel des Hundes: Hunde haben auch wie Menschen unter Stress einen deutlich stärkeren Geruch, Stress entsteht z.B. durch Ortwechsel, Wechsel des gewohnten Tagesrhythmus etc. 12. der Höhe des Hundes: auch wieder logisch, je höher der Hund ist, desto dichter ist das Geruchsfeld Hund an der menschlichen Nase dran, bei sitzenden Menschen sogar fast auf gleicher Höhe Diese Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig, wenn euch noch was einfällt, nur her damit Zusammengefasst kann man jedenfalls sagen, dass man als Halter eines grossen langhaarigen intakten Rüden, z.B. eines Briardrüden echt gearscht ist Der Geruch eines intakten Briardrüden ist gefühlt ca. um den Faktor 1000 mal höher als der eines kurzharigen kastrierten Kleinhundes oder eines kurzhaarigen Grosshundes, wenn man die Reaktionen der Umwelt dabei einbezieht, man ist wirklich gearscht So, ihr lieben Briardrüdenhalter, nun outet euch mal schön Karina PS: Herzlichen Dank denen, die klaglos immer den Hundegruch meiner Hunde tolerierten, es als normal hinnehmen, weil es ja eben HUNDE sind ...
. Dojan allerdings war schon immer 5 m weitergelaufen, bevor er mit dem Beinchenheben fertig war
, da blieb so mancher Tropfen im Fell hängen
, ich liebe ihn
. Junghunde vor der Pubertät sind fast geruchslos, erst in der Pubertät kommt der typische Hundegeruch. Übrigens riechen auch Kinder vor der Pubertät fast gar nicht, das macht es z.B. Rettungshunden bei der Suche besonders schwer, Kinder zu finden und muss speziell geübt werden. Alte Hunde haben oft einen verstärkten Geruch, nicht anders als bei Menschen 
, mehr kann ein Hund nicht nach Hund riechen! Und das wird von der nicht briardhaltenden Umwelt oft nicht sonderlich gut toleriert
.
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