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Briard - Blog

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Ägypten 5

Karina | 05. Februar, 2011 16:12

Nahezu die Hälfte der Ägypter wohnt an den Ufern des Nils. Früher war der Nil die Quelle des Lebens, heutzutage ist er eher eine Quelle des Todes, denn sämtliche Abwässer fliessen ungeklärt in den Nil, zusätzlich landet etlicher anderer Müll in ihm.

Über 90% der Dörfer sind mit Strom versorgt, ein Grossteil hat aber keinen Zugang zu sauberem Wasser. Wäsche und Geschirr werden im Nil gewaschen und auch das Kochwasser wird aus dem Nil geholt, während daneben durchaus mal verweste Tierkadaver schwimmen. Die Kindersterblichkeit bis 5 Jahre beträgt volle 4%.

 

Dementsprechend grassieren auch diverse Krankheiten in den Dörfern, die koptischen Christen als Minderheit (10%) haben nahezu keinen staatlich geförderten Zugang zu sauberem Wasser, ausschliesslich über christliche Hilfsprojekte.

Eine typische Bauruine:

 

 

 

 

 

 

Ein Fussballplatz:

Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick in die ägyptischen Verhältnisse gewonnen und wisst jetzt, warum viele Ägypter bereit sind, ihr Leben für eine Änderung der politischen Verhältnisse zu geben, sie haben nichts mehr zu verlieren ....

Karina

Wenn Zeit und Interesse vorhanden sind Cool zeige ich euch gerne auch noch Fotos vom touristischen Ägypten

Ägypten 4

Karina | 05. Februar, 2011 12:37

Sanft auf dem Nil dahingleitend wurde man immer wieder mit der bitteren Armut konfrontiert. Mensch und Vieh wohnen unter erbärmlichen Bedingungen.

Mietverhältnisse sind in Ägypten etwas kompliziert. Von Nasser wurden vor Jahrzehnten die Mietpreise eingefroren und wer von seinen Eltern/Grosseltern so einen Mietvertrag geerbt hat wohnt für wenige Cent/Euro im Monat. Man kann sich natürlich vorstellen, wieviel ein Hausbesitzer in seine Immobilie investiert, wenn die Miteinnahmen wenige Euro im Monat betragen, nämlich genau nichts! Und das seit 40 Jahren oder mehr. Verfallen lassen ins günstiger als vermieten.

Andererseits kosten neue Wohnungen mindestens 100 Euro im Monat, ihr erinnert euch an die Einkommensverhältnisse? Auch ein Finanzbeamter verdient nur 67 Euro im Monat. Es führt dazu, dass es einerseits so eine extreme Wohnungsnot z.B. in Kairo gibt, dass Hunderttausende Menschen dort auf den Friedhöfen in den Grabhäusern wohnen, andererseits aber Hundertausende Wohnungen leer stehen, die Leute können es sich nicht leisten.

Die Arbeitszeit der Einwohner in Kairo gehört übrigens zu den höchsten der Welt, denn ohne Dritt(!)job kommen nur die wenigsten über die Runden und der Korruption sind Tür und Tor geöffnet.

 

 

Dass man trotz dieser Lebensverhältnisse ganz überwiegend auf fröhliche und freundliche Ägypter traf grenzt fast an ein Wunder:

Ewiger Kampf gegen den Sand, der alles verschlingt:

 

 

Ich gebe zu, ich habe wirklich jede freie Sekunde auf dem Deck verbracht, da waren meine Mutter und ich fast immer die einzigen, obwohl das Schiff die meiste Zeit voll war. Alle anderen spielten Billard, sassen drinnen und soffen und hörten Musik.

 

 

 

Später mehr!

Karina

Träume 4

Karina | 11. Februar, 2010 07:59

Ich träume

von traumhaft schönen Sonnenaufgängen:

 

Ich träume

von traumhaft schönen Sonnenuntergängen, Abend für Abend:

 

 

 

 

Ich träume

von einer faszinierenden Hochkultur aus alten Zeiten:

 

 

 

 

Träume 5.

Karina

Träume 3

Karina | 10. Februar, 2010 07:19

Ich träume

von Kindern, die trotz ihres Lebens in Armut voller Stolz und Würde ihren Spass haben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Träume 4.

Karina

Träume 2

Karina | 09. Februar, 2010 07:55

Ich träume

vom heissen Wüstensand:

 

 

Ich träume

von Hunden, die trotz ihren schweren Loses noch immer ihre Würde bewahren:

Ich träume

von den tiefblauen Wassern des Nils, der Quelle des Lebens:

 

 

 

Ich träume

von den pulsierenden Nächten der Städte:

 

 

Träume 3.

Karina

Träume 1

Karina | 08. Februar, 2010 16:22

So mancher träumt von seinem Garten oder von seinem neuen roten Mantel oder von noch mehr Schnee oder von bösen Hunden oder von grossen weissen Yetis oder oder oder, aber ich, ich träume

von Palmen unter tiefblauem Himmel

 

 

 

 

 

 

Ich träume

von Papyrus, der sich sanft im warmen Winde wiegt:

Ich träume

von erfrischenden Getränken an heissen Tagen:

 Ich träume

von Früchten, die so schmecken wie sie aussehen, nach Sonne:

Ich träume

vom Geruch und Geschmack exotischer Gewürze:

Ich träume

vom Prunk und Kitsch des Morgenlandes:

Träume 2.

Karina

Projekt 52/09 Thema Fernweh

Karina | 09. Februar, 2009 13:28

Das neue Thema beim Projekt 52 ist das Fernweh. Ja, ich gestehe, mich überkommt so manches Mal das Fernweh, aber für die Fernweh-Fotos musste ich nicht lange überlegen. Eines meiner Fernweh-Ziele ist Ägypten, einmal dort gewesen und es lässt einen nie wieder los!

Ägypten, dein unendlich blaues Wasser des Nils:

 

Gesäumt von abwechslungsreichen Ufern:

Ägypten, deine atemberaubenden Sonnenuntergänge:

 

Deine Sonnenaufgänge:

Ägypten, deine geheimnisvolle Kultur:

 

 

Ägypten, deine unendlichen Wüsten:

Ägypten, deine schrille Hauptstadt:

Deine Wiege der Kultur:

Ägypten, deine Menschen, so fremd für uns Mitteleuropäer:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach nur Ägypten:

Karina *schon wieder im Fernweh*

Sorry für die Bilderflut, aber es sind nur einige wenige meiner Lieblingsbilder aus Ägypten Cool

Mein 1. Hotel

Karina | 04. August, 2008 16:06

So, wir sind von diesem supertollen Wochenende wieder wohlbehalten zu Hause angekommen! Neben vielen anderen Erfahrungen hab ich auch meine 1. Hotelerfahrung gemacht und Frauchen sagt, ich hätte mich vorbildlich bekommen! Wir waren die 2 Nächte im Sunderland Hotel in Sundern und wir können es euch nur wärmstens empfehlen! Die Zimmer waren sehr gross mit viel Platz für mein Bett:

und die Menschen dort sehr freundlich. und wenn man seine Hundenäpfe vergessen hat kann man sich an der Rezeption welche ausleihen, aber ich hatte meine natürlich eingepackt! Allerdings musste ich 10 Euro pro Nacht bezahlen, aber dafür haben wir ein Eckzimmer bekommen an dem nachts niemand vorbei geht, damit ich nicht auf dumme Gedanken komme. Cool Obwohl das Hotel mitten in der Stadt liegt, kann man da doch gut Gassi gehen. Stadt ist ja auch nur relativ Cool, ist doch eher dörflich Cool für mich als Grossstädter.

Ich hab nicht gebellt, nichtrs angeknabbert, nichts kaputt oder schmutzig gemacht, einfach vorbildlich! Ähm, jedenfalls nicht innerhalb des Hotels Tongue out. Sicherheitshalber hab ich am Sonnabend morgen im Auto gewartet, während Frauchen und Herrchen fürstlich an einem superleckeren Frühstücksbuffet gefrühstückt haben und naja nun, Frauchen hatte nicht daran gedacht, dass vorne im Auto noch der Proviantbeutel von der Anreise am Freitag steht und daher hab ich im Auto auch fürstlich gefrühstückt Embarassed. Babybels mit Schale, Wiener Würstchen im Plastik, gekochte Eier, Russisch Brot und Cherry-Tomaten. Aber die Kerne in den Tomaten waren mir etwas suspekt, die hab ich lieber auf den Beifahrersitz gespuckt. Leider hab ich die Packung Salami-Würstchen übersehen Cool. Naja, und als Frauchen dann zum Auto kam, um mich wieder rauszuholen, hab ich ganz friedlich hinten gelegen und die Schuld auf die bösen Trolle geschoben, hat Frauchen mir aber nicht geglaubt, weil die Trolle in Dresden geblieben wären.

Und warum ich abends immer völlig ko in mein Bett gefallen bin

erzähl ich euch später!

Euer Hoshi

Toskana 2002

Karina | 28. Oktober, 2007 01:36

2002 waren wir auch in der Toskana, aber weiter südlich in der Nähe von Pitigliano:

Die Qualität der Bilder ist nicht so dolle, denn Frauchen hatte wenige Tage vorher ihre erste Digitalkamera gekauft und alles falsch eingestellt Tongue out. Man sollte nie auf Leute hören, die mit Digicams rumknipsen, aber keine Ahnung von Fotografie haben. Der Panoramablick auf Pitigliano ist sehr berühmt:

Pitigliano ist wirklich sehenswert:

Wir waren auch ein paar mal im Bolsenasee baden:

Kampf ums Stöckchen:

Eine bequeme Sonnenliege gab es da auch:

Urlaubsfeeling:

Wir waren auch in Saturnia zum Baden:

Kleines Päuschen, denn das Wasser war 37° warm und brauste mit ungeheurer Wucht:

Irgendeine uralte römische Ruine:

Wir haben vergessen, wie sie heisst:

Und weil wir noch viel jünger waren, haben wir viel Ball gespielt:

Da war ich auch noch schneller als der Dojan:

Jung und fit:

Da haben wir eine lange Wanderung zu vielen Gräbern der Etrusker gemacht, auch durch gefährliche Hohlwege:

Die bekannteste der etruskischen Grabstädte ist die Tomba Ildebranda:

Tja, und in der 2. Woche des Urlaubs ging die Kamera auch noch kaputt und deswegen können wir euch nicht mehr Fotos aus dem Urlaub damals zeigen. Als wir in Rom waren, hat Frauchen Papierbilder mit Wegwerfkameras gemacht, aber ihr wisst ja, unser Scannerdingsbums ist noch immer kaputt. Ein andermal zeigen wir euch die Romfotos.

Euer Merlin

Wasser in der Schweiz

Karina | 09. Dezember, 2006 00:35

Wusstet ihr eigentlich, dass es in der Schweiz nicht nur Kühe und Berge gibt, sondern auch viel Wasser? Wir hätten das gar nicht gedacht, dass man da auch einen Badeurlaub machen kann. Herrchen war ja neulich in der Schweiz, haben wir ja erzählt und er war auch am Rheinfall, da gibt es mächtig viel Wasser, so viel Wasser, das es für uns Hunde schon fast zuviel ist. Wenn man da kein guter Schwimmer ist, ja, ist viel mehr Wasser als in der Trossa oder in der Elbe, wo wir so gerne baden gehen, ist immerhin der grösste Wasserfall Europas:

Überall zwischen den Bergen gibt es kleine Seen, wo Hunde prima baden können:

Manchmal kommt man aber an das Wasser gar nicht so richtig ran:

Gibt auch grössere Seen da:

Das hier ist der Bachalpsee, der ist besonders hübsch findet Frauchen:

In der Schweiz gibt es sogar Höhlen, in denen das Wasser runterfällt:

Bisschen komisch sind die Schweizer ja, dass die sogar ihr Wasser beleuchten:

Die haben wohl zuviel Strom:

Manchmal hat das Wasser dort auch interessante Farben, Frauchen meint, das sieht aus wie bei "Herr der Ringe", das ist der Film, den sie am liebsten guckt:

Wir hoffen ja, dass Herrchen uns das nächste Mal mitnimmt, damit wir da ganz viel baden können.

Euer Merlin und Dojan

 
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